Die erste Frage an Euch: Wie seht Ihr die Entwicklung auf der Erde in den letzten 50 bis 60 Jahre? Wo soll es hingehen? VOGELPERSPEKTIVE

Im Film werde ich mir über „mein“ Leben (eingebettet in unserer Generation, die auf diesem Planeten lebt) Gedanken machen, was ich mit meinen eigenen Augen wahrgenommen habe und wahrnehme, und wie ich als Mensch auf der Erde stehe, diesen Augenblick. Was schmerzt mich, was macht mir Freude, was halte ich fast nicht aus? Wo sehe ich, dass die Entwicklung völlig in falsche Bahnen geraten ist? Was meinen wir eigentlich unter dem Begriff „Entwicklung“? und wo soll es hingehen? Ein Experiment.

Es würde mich sehr interessieren, wie Ihr zu Eurem Leben steht, wie Ihr die Entwicklungen auf dieser Erde über die letzten Jahrzehnte wahrgenommen habt. Was beschäftigt Euch? Wo sehr Ihr, dass sich das Leben ins Gute entwickelt hat, wo hat es sich in Euren Augen ins „Schlechte“ entwickelt? Ich bin an EUREN Wahrnehmungen interessiert, Theorien und Annahmen sind auch immer interessant, aber ich möchte EUCH als Mensch spüren. Wie seht IHR, mit EUREN Augen die Entwicklung über die letzten Jahrzente? Und was sind Eure Sehnsüchte? Wie stellt Ihr Euch eine neue Welt vor? Denkt, träumt, zeichnet, spricht miteinander!

Als kurzes Beispiel von mir: Bei mir ist das allgemeine Aussterben von Tieren und Pflanzen, die respektlose Behandlung der Natur, und die materialistische Gier, die auf dem ganzen Globus Zerstörung bewirkt, eine RIESENGROSSE Sorge (sie sicher für die meisten von Euch). Glechzeitig erfreue ich mich, dass ich mich als freie Frau – soweit – noch äussern darf, ohne geschlagen, gefoltert oder gefangen zu werden… Ich konnte als Kind schon wahrnehmen, dass Vieles in der Haltung von Erwachsenen nicht stimmt, dass die Welt Kopf steht und niemand wirklich ehrlich darüber spricht. Ich fragte mich, warum sie Tiere nicht gut behandeln, warum sie sie nicht einfach liebhaben konnten, ich fragte mich auch, wie man Fleisch essen konnte? Und ich konnte und kann immer noch nicht verstehen, wie mann sich für Krieg begeistern kann…. Ich lese viele Analysen und Geschichtsbücher gelesen, spreche mit Freund“innen und viele neue Bewegungen sind auch sehr inspirierend und mit gleichen Fragen unterwegs. Wir sind alle in einem grossen Aufbruch. Hier in diesem Blog, und für diesen Film wirst DU einfach gefragt, als MENSCH. Wo bist du? Und wo willst du hin?

Mehr Fragen werden regelmässig folgen. Hier, in diesem ersten Blog beschäftigen wir uns mit einer etwas grossen Vogelperspektive, dann werden wir spezifischer werden. Ich freue mich auf Eure Beiträge.

9 Kommentare zu „Die erste Frage an Euch: Wie seht Ihr die Entwicklung auf der Erde in den letzten 50 bis 60 Jahre? Wo soll es hingehen? VOGELPERSPEKTIVE“

  1. Liebe Renata, liebe Lesende. Grosse Fragen, die hier in den Raum gestellt werden. Wichtige Fragen. Und ich freue mich, dass Renata (& Team) diese Möglichkeit zum Austausch dazu schaffen. DANKE.

    Wenn ich in mich hineinspüre, merke ich, dass ich mich zur ersten Frage „Wie seht Ihr die Entwicklung auf der Erde in den letzten 50 bis 60 Jahren?“ nicht konkret, sondern eben nur aus der Adlerperspektive äussern möchte. Auf der Manifestationsebene wissen wir ja: Holy shit! Die Menschheitsfamilie hat unser Spaceshuttle namens Erde ganz schön in Schieflage gebracht. Also viel schiefer dürfen wir das nicht mehr kommen lassen, sonst werden wir komplett disqualifiziert als Crew.
    Ok. Verlassen wir mal diese Flughöhe und richten unsere Aufmerksamkeit eine (oder zwei Ebenen – Quantifizierung schwierig…) Ebene höher. Hier spüre ich in der aktuellen Zeit, dass wir jetzt wirklich den Blick nach vorne richten dürfen. D.h. wir erkennen zwar, dass es so wie bis anhin nicht funktioniert. Aber wir betrauern das nicht. Und wir versinken auch nicht in kollektiven Schuldgefühlen oder verlieren uns auch nicht im unendlichen Ozean des Weltschmerzes (sehr wichtig! und gefährlich! und sehr naheliegend!). Nein, wir spüren hin, wo in unseren Herzen sitzt die FREUDE. Die kindliche Freude. Aber auch die höchste Freude. Alle Arten von Freude. Und dann legen wir unsere ganze Aufmerksamkeit genau da rein. Diese Freude wird für jeden Menschen eine andere sein. Aber ich vertraue darauf, dass sie bei jedem genau die richtige ist, die es braucht, um ein kollektives Wunderwerk hier auf Pachamama entstehen zu lassen. So im Sinne von: Es ist essentiell, dass jede*r seine UR-HERZENSFREUDE findet, weil jede*r in seiner ganzen Kraft wichtig ist, damit der kollektive Traum, den wir alle in unseren Herzen tragen (oder?), manifestiert werden kann. (Und deshalb ist es auch keine egoistische Sache, sich seiner Freude zuzuwenden. Es ist eine kollektive Notwendigkeit. Es ist eher egoistisch, sich nicht aus dem persönlichen Schlamm zu befreien und gereinigt auf den Freudenpfad zu kommen. Aber vielleicht sehe ich das falsch?)

    Zur zweiten Frage „Wo soll es hingehen?“: Nur kurz, soviel ich das sehe, geht es eben genau um den kollektiven Traum, den wir alle im Herzen tragen. Ich spüre es so, dass wir alle denselben haben. Aber vielleicht täusche ich mich, dann bin ich natürlich offen für eine Horizonterweiterung.
    In meinem Herzen sieht dieser Traum so aus, dass wir wieder in unseren Herzen fühlen, dass wir alle als Menschen, aber auch mit allen anderen Wesen auf dem Planeten (Tiere, Pflanzen, Steine und was es sonst noch so gibt) und mit Mutter Erde selber TATSÄCHLICH physisch und somit auch energetisch VERBUNDEN sind. Dass wir uns selber ins Bein schneiden, wenn wir Regenwald abholzen etc. Je mehr wir das fühlen, desto weniger Seich machen wir. Wir lassen alle Schubladen, die eh immer nur bewerten, los und schauen einfach, wie ist die Welt JETZT gerade um mich. Welches Wesen (welche Art von Energie…) steht mir JETZT gerade gegenüber und wie will mein HERZ (und nicht mein Kopf und meine Vorurteile) reagieren. Will es reagieren? Oder will mein Herz einfach mit dem SEIN und das mal wirken lassen? Braucht es einfach Raum und Stille, sozusagen will mein Gegenüber einfach „gehört werden“ oder braucht es noch etwas von mir? Wenn mein Gegenüber etwas braucht: Bin ich die/der Richtige, um zu geben? Also die eigenen Grenzen klar sehen.
    Das Wunderwerk eines neuen Zusammenlebens wird sich manifestieren, wenn wir uns wieder erinnern, wie mit dem HERZEN HÖREN&SEHEN geht. Dazu ein kleines Beispiel: Meine Tochter (11 Jahre) hat mir gestern in dieser Hinsicht gerade mein Herzauge in einem Punkt geöffnet. Sie liebt Tiere (ich bin bis jetzt weniger ein Tierli-Mensch). Wir haben eine Katze, Luna. Gestern Abend bin ich zu meiner Tochter ins Zimmer gegangen, um ihr zu sagen, dass es Zeit fürs Bett sei. Sie sass am Boden und Luna war auch im Zimmer. Da hat sie mir erklärt, dass man sich, um mit Luna in Kontakt zu treten, manchmal auch einfach hinsetzen soll und dann schauen kann, ob sie zu einem kommt (also nicht aktiv locken, sondern eher im Sinne von: „Ich sitz da in freudiger Gelassenheit am Boden und Luna kommt dann aus freien Stücken, wenn SIE will). Vielleicht ist das jetzt für euch total logisch. Mir war es nicht logisch, aber ich hab mich sofort erinnert, dass das ja genau so geht und Zora Recht hat (ich glaub’s als Kind wusste ich das noch, aber vor lauter Studium… 🙂 Ihr wisst, was ich meine).
    Also, ich finde: „ZURÜCK ZUR BESEELTEN NATUR!“ (Bitte mal googeln, stammt von Andreas Weber, ein Vortrag, der auf SWR2 frei zugänglich ist.)
    Und jetzt bin ich sehr gespannt, wie ihr das Ganze so seht.
    Herzlich. Verbunden.
    Sabine

    1. Liebe Sabine, vielen Dank für deine weitreichenden und auch öffnenden Gedanken. Das Beispiel, das du mit Luna und Zora genannt hast, scheint scheinbar etwas Kleines und anzudeuten, finde ich aber SO grundlegend und in seiner Bedeutung tiefgehend. In diesem Beispiel geht es um diese Erkenntnis, dass wir – alle Wesen – innerlich so verbunden sind, dass DAS die Realität ist, und nicht die Fragmentierung, mit der wir aufwachsen, uns ausbilden lassen, etc. Der Klimawandel haut uns ja diese Tatsache im Groben bereits ziemlich um die Ohren. Was in Brasilien geschieht, hat direkte Auswirkung auf uns. Die Irak und Syrienkriege fanden nicht mehr in der Fremde statt, sondern vor unseren Haustüren. Geflüchtete landen an den Stränden, die eigentlich für die wohlhabenden Touristen aus dem Norden vorgesehen waren. Dort treffen sie sich! Und im Feinstofflichen können wir bereits hören, spüren und sehen, dass es um etwas ganz anderes geht, also zB Luna innerlich zu verstehen… Ich finde deine Perspektive sehr ermutigend und stark. In meinem nächsten Blog stelle ich dann die weitere Frage: Wie kommen wir aus unserem komfortablen Leben heraus, um WIRKLICH diese Verbundenheit, mit allen Tragödien, die wir auch um uns sehen, nicht zu vermeiden, sondern mit, wie du sagst, tiefer HerzensKraft anzuschauen um….wie…. zu handeln? Danke dir. Renata

  2. Hallo liebe Renata,
    alle drei Fragen sind für mich, unabdingbar zusammen zu betrachten, denn das Leben ist vielschichtig und ineinander verwoben. Nichts kann voneinander getrennt werden.
    Deine Frage, was ist in den letzten 50 Jahren mit unserer Welt geschehen, ist doch in meinem Empfinden, nur die Lupe von tausenden Jahren des Patriarchats, dass sich wie ein Brennglas weiter und weiter in die verbrannte Erde hineinfrisst.
    Ich bin eine waschechte bayrische Libanesin mit palästinensischem Blut und ich bin in zwei Kulturen aufgewachsen.
    Von außen betrachtet, können diese beiden Kulturen nicht unterschiedlichster sein, als sie sind, doch die Grundstruktur empfinde ich und habe es am eigenem Leib erlebt, die gleiche patriarchale Erziehung und Gesetze der Gesellschaft. Sie wird vielleicht anders benannt oder in der arabischen Kultur offen ausgelebt und in der deutschen Kultur hinter „verschlossenen Türen“ gelebt und in einer Scheinwelt nach außen anders dargestellt.
    Ich habe in meinen 52 Jahren, sehr viel erlebt. Ich würde es persönlich so beschreiben: Ich habe die Hölle erlebt, ich bin durch meine eigene Hölle gegangen und habe das Leben gefunden.
    Zum Beispiel habe ich als Kind einen Krieg erlebt und wir mussten damals flüchten.
    Diese, meine ganzen gelebten Erfahrungen machen mich aber heute zu der Frau, die ich bin. Ich weiß für mich, was Abspaltungen, Verdrängung des nicht Hinsehens und spüren wollens, erst mal bedeutet haben. Ich weiß aber auch für mich, wie viel Mut es kostet, sich selbst in den eigenen Spiegel wahrhaftig zu betrachten mit all den erlebten Schmerzen. Meine Erfahrung ist, Widerstand ist die letzte Instanz vor dem Wahren, wenn ich trotzdem weitergegangen bin, habe ich immer einen „Schatz“ bekommen und konnte so immer mehr in mir Heilung bewirken.
    Meine Erfahrung ist, dass je mehr ich mich traue, meine Geschichte kompromisslos zu verarbeiten, meine eigenen Schattenseiten zu entlarven, ich mich und meine Geschichte in die Heilung bringe, um so mehr kann ich aus dem Herzen heraus leben und versöhnlicher anderen Menschen begegnen. Und so entstehen Wunder! Ungeahnte Möglichkeiten, nie zuvor mögliche Beziehungen, werden real. Heilungsgeschichten entstehen!
    Somit ist auch dies meine Erfahrung, heile ich mich selbst und schenke Menschen, die mich sehr verletzt haben, eine Herzensvergebung, kann sich das Außen mit wandeln!
    So komme ich jetzt von mir nach Außen in unsere Gesellschaft.
    Meine Meinung ist, dass sich die Geschichte immer wiederholen wird, vielleicht in einem anderen Gewand, aber das Thema verändert sich darin nicht, sondern es bleibt bestehen, bis sich die Menschen Kollektiv sich in eine innere sowie äußerliche Heilungsprozess begeben.
    Das Universum, das Göttliche, das Leben, wie jede es benennen mag, sorgt gerade dafür, dass wir die Chance haben aufzuwachen und das Verdrängte, Abgespaltene, wird je nach Abwehr, härter oder weicher hoch gepresst. Es betrifft die ganze Menschenfamilie, es betrifft jedes Land mit ihrer eigenen Thematik und es betrifft darin die Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen. Es gibt kein entkommen mehr, nur die menschliche Zeitfrage bleibt offen.
    Für mich und meine Ansicht auf die Gesellschaft bezogen, geht es um ein wandeln, umwandeln und verwandeln in eine neue Epoche der Menschheitsgeschichte.
    Die Menschen gehen auf die Straße für ihre Rechte, Freiheit, Unversehrtheit einzufordern. Es fühlt sich für mich, wie eine anfängliche Revolution an.
    Revolution beinhaltet das Wort Evolution. Ein sich weiterentwickeln in die Menschlichkeit oder vielleicht anders ausgedrückt: Von der Pubertät ins Erwachsen sein aufzusteigen.
    Das Wort Erwachsen beinhaltet erwachen. Es betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Doch die Frauen haben eine andere Thematik darin als die Männer.
    Für mein Empfinden, wäre die Heilungsgeschichte der Frauen in ihre Selbstermächtigung zukommen und ihre wahre Kraft und Größe zuzulassen und zu leben.
    Für die Männer wäre die Heilungsgeschichte sich wieder zu besinnen Frauen und Kinder zu schützen.
    Und die gemeinsame Heilungsgeschichte von Frauen und Männern, wäre die weibliche Kraft wieder in sich zu entdecken, wieder zu erwecken, um einen harmonischen, ausgeglichenen Einklang allen Lebens gegenüber und im Respekt mit allem zu leben. So könnte auch Muttererde, die Natur mit in Einklang gebracht werden. Und wenn dann noch der Mensch mehr Wert ist, als das Geld, dann hätten wir eine Veränderung in der Welt vollzogen.
    Aber bis wir dort hingelangen, braucht es erst mal ein Aufdecken der Strukturen die vorherrschen. Ich finde, wir sind gerade in dieser Phase, wo Wahrheiten und Enthüllungen immer mehr ans Licht kommen. Die alten Systeme und Strukturen zeigen sich gerade von der dunkelsten Seite. Dies ist aber auch die Chance zu erkennen, dass wir als deutsche jetzt unsere Geschichte heilen könnten!
    Und da ich nicht mehr linear und statisch denken kann und für mich eine multidimensionale Welt gibt, die ineinander verwoben ist, würde ich sagen, dass auch unsere AhnInnen in diesem Prozess mitbeteiligt sind.
    Wir sind gerade an dem Punkt, wo unsere Vorfahren, also auch mein Opa und Oma damals in der Gesellschaft waren.
    Wenn ich aus der Neutralität das Geschehen gerade beobachte, verstehe ich jetzt, wie damals auch die Anfänge waren.
    Ich erkenne die psychologische Kriegsführung, die gerade auch bei uns wirken.
    Ich verstehe die Allgemeingültigkeit dieser grausamen, perfiden Taktik, die in so vielen Ländern dieser Erde angewandt wird und leider noch wirken.
    Die sogenannte Elite hat einen Plan, die Mittäter setzen diese um, indem sie erst mal die Gesellschaft unter Schock versetzen, dann verbreiten sie Lügen, Unwahrheiten, Manipulationen mit Gehirnwäsche, die durch die sogenannte Presse immer wieder abläuft. Dazu verbreiten sie immer wieder Ängste und Panik.
    Menschen die in Angst und Panik versetzt sind, können nicht mehr logisch Denken, denn das Stammhirn wird aktiviert. Das Stammhirn ist für unser Überleben zuständig, das heißt es reagiert in Sekunden schnelle entweder mit Flucht, Kampf oder Totstellreflex. Das sind die automatischen Reflexe, die ja absolut sinnvoll sind, wenn sie nicht künstlich und gezielt von Außen benutzt werden. So treten die sogenannten „ Retter“ in Aktion. Folgt mir/ uns, wir wissen die Lösung und es werden bewusst künstliche Bedrohungszenarien erschaffen um eine neue Normalität herzustellen.
    Zur Zeit folgen noch die meisten, diesen sogenannten „Rettern“. Für mich persönlich sind sie Verbrecher.
    Und die nicht folgen, meist eine Minderheit,werden sanktioniert, unter Druck gesetzt und die „Retter“ hetzen die „Folgsamen“ auf die teile der Bevölkerung, die Widerstand leisten.
    Im Libanon ist die Gehirnwäsche, passt auf Sunniten, die Schiiten wollen Euch töten, von der anderen Machtseite, heißt es, passt auf Schiiten, die Sunniten wollen euch töten, usw. …. . So entstehen Kriege, Leid und Gewalt.
    In Deutschland ist der Triggerpunkt das Schlagwort „ die Rechten“. So können die Politiker, die in der Regierung sind, unangenehme, kritische WissenschaftlerInnen und die ungehorsamen Menschen einfach nur in die „rechte Ecke“ schieben und die „Folgsamen“ übernehmen ihren Part. So entsteht die Spaltung. Eine gespaltene Gesellschaft ist leicht zu beherrschen, eine starke Gesellschaft würde keine Spaltung zu lassen. Wir stehen gerade genau in einer noch gespaltenen Gesellschaft mit „open end“.
    Und es liegt an jeder/ jedem einzelnen von uns, wie unsere jetzige Geschichte ausgeht, ob in absoluter Hörigkeit und Unfreiheit oder in einer Freiheit und des Wandels unserer Gesellschaft in ein menschliches miteinander. So könnte unsere Geschichte mit geheilt werden.
    Meine zu tiefste Hoffnung ist, dass wir es als Gesellschaft einen wahren, wirklichen tiefen Wandel herbei führen.
    Ich gehöre, so zu sagen, zu den Ungehorsamen. Ich bleibe Ungeimpft und nehme die Herausforderung und meine Hausaufgaben an. Meine Hausaufgaben sind, mein Urvertrauen ins Leben und dem Göttlichen gegenüber zuzulassen, mich tiefer mit Muttererde zu verwurzeln und als eine Einheit mit Muttererde und dem Göttlichen zu SEIN.
    Doch der Weg dahin führt mich durch meine Ängste und die jetzige Situation triggert mich noch. Meine Existenzangst macht sich bemerkbar, indem meine Arbeit wegfallen könnte. Im Moment fühlt sich meine Situation als verraten, vermieden sogar geächtet zu werden an. Mein Mangel denken und Werte Fragen poppen wieder auf. Und ich erwischte mich in meinen Gedanken, die sich gefragt haben, wann an meinem Haus ganz groß ungeimpft steht.
    Lauter Ängste. Sind sie berechtigt oder ein Konstrukt?
    Jedenfalls sind das all die Themen, die ich schon früher durchgemacht habe. Prüfung?
    Wie weit bin ich in meiner Entwicklung?
    Wirken noch meine alten, verknöcherten Glaubenssätze in mir?
    Welche Angst ist wirklich real und welche nicht?
    So komme ich jetzt wieder von Außen nach Innen. Für mich kann nichts voneinander getrennt werden, denn das Außen spiegelt mein Inneres und mein Inneres spiegelt das Außen.
    Das sind kollektive und zu gleich ureigene Entwicklungsschritte auf der Stufe der Menschheit.
    Ich begreife, erfahre, spüre immer mehr, wenn ich mich von meinen Identifikationen löse, sehe ich mich und andere Menschen, als göttliche Wesen in menschlicher Gestalt, die hier auf Erden Erfahrungen sammeln.
    Trotz der ungewissen Situation bin ich hoffnungsvoll, denn die Frequenzen (Schwingungen) erhöhen sich auf der Erde, das Bewusstsein erweitert sich, die verschiedenen Ebenen innerhalb unserer aller Einheit (Galaxie), wird durchlässiger und ganz neue Erfahrungen können gemacht werden.
    Die Natur bleibt niemals stehen, sie wächst und verändert sich ständig, so wie wir Menschen auch. Ein zurück gibt es nicht, es gibt immer nur ein vorwärts, ob mit Widerständen oder nicht, nur darin entscheidet sich die Zeitfrage und die Leid frage(wie viel Leid wir noch in kauf nehmen wollen), um uns in die einheitliche Schwingung einzuschwingen, in die Einheit des allumfassenden EINSEINS!
    Von Herzen
    Christina S.

    1. Liebe Christina, vielen Dank für deine Gedanken. Du sprichst vieles an, auch die Ängste, die wir sehr wahrhscheinlich alle nicht mehr vermeiden können. Und auch du bist hoffnungsvoll. Ist das nicht interessant? Wir sind mit dem Menschsein voll konfrontiert. Und dein Satz: „es gibt immer nur ein vorwärts“, ist sehr spannend und meineserachtens auch ein Leitsatz. Wie soll dieses „Vorwärts“ innerhalb alldem, was wir hergerichtet haben, aussehen? Mehr im nächsten Blog! Liebe Grüsse Renata

  3. Liebe Renata, große Fragen – die wirklich gedacht und beantwortet werden müssen. Ich vermeide es absichtlich, den Text und die Kommentare/Antworten zu lesen, bevor ich selbst etwas gefunden habe…
    Die letzten 50-60 Jahre, also knapp meine bisherige Lebensspanne: Ich erlebte Wachstum, Öffnung, mehr Freiheit, mehr Bewusst-Sein. So wuchs in mir die Illusion, das wäre immer so, eine natürliche Tendenz.
    Schon in den 80ern bemerkte ich Anzeichen von Verengung, wieder einsetzende Prüderie, Verschmutzung, Verhärtung. Ich träumte weiter (im Sinne von den Blick von der „Realität“ abwenden hin zur schöneren Wunschwelt)…
    In den 90ern bis die 10er des neuen Jahrhunderts: zunehmende Sichtbarkeit der Verschmutzung, zunehmende Komplexität, neoliberale Rücksichtslosigkeit, extreme Polarisierung der Reichtums-/Armutsverhältnisse, Sichtbarwerdung des Primats der Finanz/Wirtschaft gegenüber der Politik und damit Abbau der Wirksamkeit der Demokratie.
    Gleichzeitig wachsendes Bewusstsein auf individueller und kollektiver, gesellschaftlicher Ebene für diese Konflikte und – Konstruktion vieler Modelle/Visionen für Ausgleich, Teilhabe aller, Vielfalt, Entfaltung ohne weiteres Wachstum, Schwesterlich-/Brüderlichkeit. Ansätze, eher Mahnungen, die Bedeutung der/unserer Kinder in den Blick zu nehmen, ihrer Bildung, Gesundheit, seelischen Unversehrtheit, mit (zu) wenig Resonanz.

    Wo soll es hingehen? Wie soll es weitergehen: Ich weiß nicht, was/wer die Oberhand gewinnt… die Retter:innen/Umwälzer:innen/Nachhaltigen oder die Fortschritt/Technologie/Transhumanen – bin selbst zerissen in Hingabe, Aufgabe, Abgabe, Aufgeben, Aufbegehren. Empörung!

    Vogelperspektive: Alles ist, wie es ist. Alles ist richtig. Falsch: Kein Bewusstsein enough. Es läuft – gegen die Wand. Die wird durchbrochen… was haben die Leute so 1930 gedacht, was werden wird?
    „Die Wahrheit ist ein pfadloses Land.“ J. Krishnamurti
    OM. Knut

    1. Lieber Knut, vielen Dank für deine Gedanken. Ich kann das nachvollziehen, wie du schreibst, diese innere Wissen, dass schon seit Jahrzehnten viele Dinge schief laufen, aber dann auch vieles, das unser Leben „bequem“ gemacht hat…. wir hatten und haben weiterhin viel Freiheiten, Raum zum Denken, Erforschen….
      „Wo soll es hingehen? Wie soll es weitergehen: Ich weiß nicht, was/wer die Oberhand gewinnt… die Retter:innen/Umwälzer:innen/Nachhaltigen oder die Fortschritt/Technologie/Transhumanen – bin selbst zerissen in Hingabe, Aufgabe, Abgabe, Aufgeben, Aufbegehren. Empörung!“ Vielleicht wir ein bestimmter Druck (Klimawandel) uns doch überraschenderweise näher bringen. Vielleicht ist es wie bei der Corona Pandemie: Dass die Impfgegner*innen und Impfbefürworter*innen viel mehr Gemeinsames haben, als sie voneinander Denken: Lebensängste, existenzielle Ängste, Sehnsucht nach einem harmonischen, friedlichen Leben….
      Danke für deine Worte. und Gedanken!
      Liebe Grüsse Renata

  4. Speeddating mit der Zukunft

    Liebe Renata,
    Deine Fragen inspirieren mich weiterhin sehr.
    Die Adlerperspektive auch mit der Vergangenheitsperspektive integriert, habe ich in meiner Sicht schon beschrieben.
    Heute beschäftigt mich das -Jetzt- im einzelnen und im Kollektiv.
    Meine Beobachtung unserer jetzigen Situation, geht mehr hin zu der Zeitfrage. Ich empfinde gerade die Zeit als rasend schnell, mein Zeitempfinden ist nicht mehr das gleiche wie früher. Manchmal kann ich die Zeit nicht mehr „greifen“. Früher wusste ich ohne auf die Uhr zu schauen, wie viel Uhr es etwa ist. In dieser jetzigen Zeit liege ich oft absolut fehl.
    So nehme ich auch die Schwingungen mehr denn je als unglaublich intensiv wahr. Die Zeit mit der Schwingung (Frequenz) hat sich für mich wahrnehmbar verändert. Sie ist höher, feiner, schneller.
    Auch hier kann nichts von einander getrennt werden. Die „menschliche“ Zeit ist gekoppelt mit den verschiedenen Schichten, Ebenen und Frequenzen hier auf Erden.
    Die Corona Situation war das Startsignal zu einem Aufbruch in eine völlig neue Welt.
    Die universelle Schubkraft, ist nicht mehr aufzuhalten. Diese Schubkraft ist enorm und richtet sich in die absolute Vorwärtsbewegung hinein.
    Alle die versuchen, sich gegen diese enorme Kraft aufzulehnen, werden mit katapultiert und könnten sehr unsanft landen.
    Diejenigen, die sich von dieser enormen Schubkraft bewegen lassen, ohne Widerstand, haben eine größere Chance auf eine sanftere Landung.
    Und kollektiv gesehen, wäre es eine sehr gefährliche Utopie zu denken, dass wir alle in verschiedenen Booten sitzen. Wir sitzen kollektiv als Menschenfamilie in einem Boot und der Orkan fegt gerade über uns hinweg. Es ist nur die Frage, ob wir in diesem Boot gegeneinander gehen, während der Orkan über uns fegt, uns im Boot bekriegen und kentern werden, oder ob wir es schaffen zusammen zu halten, trotz unterschiedlichster Meinungen, um in diesem enormen Wellengang ein Gleichgewicht zu bekommen um nicht zu kentern.
    Es geht hier um alles!
    Es geht hier, um jeden einzelnen Menschen, es geht hier um die eigenen und kollektiven Wertfragen, es geht um Heilung und es geht, um eine Neujustierung als Menschheit hier auf Erden. Und wer weiß, vielleicht geht es auch um eine neue Ausrichtung und Justierung in unserer gesamten Galaxie.
    Alles ist möglich, auch das Unmögliche ist möglich, in allen Richtungen und auf allen Ebenen.
    So sind auch meine Erfahrungen und meine zu tiefste wahrnehmbare Überzeugung, dass wir als Menschheit und als Individuum nicht alleine sind.
    Wir werden von Lichtwesen, vom Göttlichen, wie jede/ jeder es benennen mag begleitet, geleitet und geführt, wenn wir uns Ihnen in den eigenen tiefen des Herzens öffnen, zulassen und dessen gewahr werden. Ob wir es glauben, spüren und fühlen oder nicht, dies ist meine ureigene Erfahrung und wird immer mehr zur Gewissheit.
    Dadurch, dass sich die Schwingungen erhöhen, werden die „Schichten“ feiner, durchlässiger und für manche mehr und für manche weniger wahrnehmbarer.
    Die Schwingungen erreichen alles hier auf Erden, auch unsere Körper. Unsere Körper werden mit justiert, sowie auch unser Bewusstsein.
    Wir haben jetzt die Chance uns selbst, sowie die Gesellschaft und die Menschenfamilie auf die neue Frequenz zu erhöhen.
    Meine Erfahrung und meine Beobachtungen gehen dahin, dass auch die eigene Heilung und die Heilung mit anderen Menschen schneller vonstatten gehen. Da die Zeitfrequenz in der Verbindung mit der höheren Schwingungsfrequenz einher gehen.
    Was für eine Chance, die wir jetzt bekommen haben.
    So ist nur die Frage, nehmen wir die Vergangenheit mit ins Jetzt die zu unserer Zukunft führt oder schaffen wir es im Jetzt die Vergangenheit zu heilen und so eine neue Zukunft zu erschaffen und zu gestalten?! .
    Die Coronazeit wird sicherlich bald abgelöst werden von all den anderen Themen, die noch auf uns zukommen werden. Ich denke in all den Themen werden die Wertfragen sich widerspiegeln.
    Denn das alte System geht dem Ende zu und das sich neu bildende, will visualisiert und manifestiert werden. Es ist nur die Frage in welche Richtung, ob in die Unfreiheit oder in die Freiheit.
    Es kommt mir vor, dass gerade ein Speeddating mit der Zukunft statt findet. Die „bewussten“ Menschen vernetzen sich, kommen zusammen und sie bereiten die Zukunft im Jetzt vor. Andere Menschen wiederum breiten ihr Machtspiel weiter aus.
    Wir sitzen gerade in einer open end Warteschleife. Aber gewiss sollte sich jeder Mensch darüber im klaren sein, dass sie vielleicht das Zünglein an der Waage sind, in welche nähere Zukunft wir erst mal gehen werden.
    Und daraus leitet sich noch eine ganz wichtige Frage ab. Es ist die Hinterfragung und die Konfrontation mit dem eigenen Ego im alt bekannten System. Bleibe ich im Ego und nach mir die Sinnflut oder schaffe ich es, mir den eigenen Mut zunehmen, über meinen eigenen Schatten zu springen und einen menschlichen unbekannten Weg für mich und für die weiteren Generationen zu ebenen.
    Meine Entscheidung, mein Weg, der zugleich die Richtung für mich und der Menschheit entstehen lässt.
    Von Herzen
    Christina S.

    1. Liebe Christina, vielen Dank für deinen weiteren tiefgehenden Kommentar. Du sprichst hier bereits schon so relevante Themen an, da lasse ich deinen Text für sich stehen und für die Leser*innen selbst ihn zu verdauen und evtl auch zu kommentieren. Liebe Grüsse Renata

  5. Pingback: Wir bestehen nicht nur aus Fleisch und Knochen – On Becoming Woman .ch

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